Shambhala-Salon: Wir sind die Summe unserer Erinnerungen ... wirklich?

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Datum: Dienstag, 14. November 2017 (20:00 -21:45)
Koordinatorin : Irina Gerassimez
Kontaktperson : Rudolf Kolakowski
Gebühr Voll : €0
Gebühr Mitglieder: €0
Gebühr Reduziert: €0
Frühbucher: €0
Über Gedächtnis, Identität, und wie trügerisch diese sein können.

Unsere Biografie und Identität speisen sich aus unseren Erinnerungen. Wir glauben, dass wir das sind, was wir erinnern: Aber wie konsistent, wirklich und stabil ist dieses Ich tatsächlich, das sich da durch die Erinnerungen konstruiert?

In dem Kinofilm „Still Alice – mein Leben ohne Gestern“ (2004) zerrinnt einer mitten im Leben stehenden Frau ihre Identität durch die Finger, bedingt durch Alzheimer-Demenz. Aber auch ohne Demenz ist unser Gedächtnis nicht verlässlich, sondern anfällig für Fehler, Verzerrungen und Veränderungen – es ist trügerisch, wie die Psychologin Julia Shaw in ihrem Buch „Das trügerische Gedächtnis“ nachweist. „Unser Gedächtnis funktioniert ein bisschen wie Wikipedia: wir können es aufrufen, es verändern, aber andere können es auch..." (Elizabeth Loftus)

In diesem Salon möchte sich Utta Hoffmann, die diesen Abend vorbereitet, mit Euch über unsere Wahrnehmungsvorgänge und unser möglicherweise sehr trügerisches Erinnern austauschen.

!!! Achtung: Der Shambhala-Salon ist ab jetzt immer dienstags !!!

Der Shambhala Salon ist entstanden aus dem Wunsch, den Shambhala-Begriff "erleuchtete Gesellschaft" besser zu verstehen und mit Leben, mit unserem eigenen Leben, zu füllen.

Inzwischen ist dies ein Ort, wo Einzelne von uns Themen vorstellen, die im Bezug zur Vision und zur Erfahrung von "guter menschlicher Gesellschaft" stehen, und wo wir im persönlichen Gespräch miteinander teilen, was diese einzelnen Themen in uns auslösen, in uns bewegen.

Dieses Gespräch soll keinen akademischen oder intellektuellen Schlagabtausch darstellen, sondern eine Einladung sein für eine Begegnung in dem, wofür wir "brennen", was uns wichtig ist.