Shambhala-Salon: Fremde Haut – Aus dem Leben zweier interkultureller Paarbeziehungen

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Datum: Dienstag, 16. Januar 2018 (20:00 -21:45)
Koordinatorin : Irina Gerassimez
Kontaktperson : Rudolf Kolakowski
Gebühr Voll : €0
Gebühr Mitglieder: €0
Gebühr Reduziert: €0
Frühbucher: €0
Zwei Shambhala-Mitglieder teilen Einblicke und Einsichten aus ihren Ehen mit einem Schwarzafrikaner

Faszination, Träume, Illusionen und Desillusionen, Herausforderungen, Chancen und Erkenntnisse – in dieser Bandbreite bewegen sich die Erfahrungen von Sieglinde Tippmann-Amankwa und Irina Gerassimez. Sieglinde war 9 Jahre mit einem Mann aus Ghana verheiratet, sie hat zwei gemeinsame Kinder mit ihm;  Irina ist seit 14 Jahren mit einem Mann aus Togo/Benin verheiratet.

Sieglinde und Irina werden aus ihrem Leben berichten und im Gespräch mit den Anwesenden ausloten, inwieweit das offensichtlich Fremde uns herausfordert, uns immer wieder an Grenzen stoßen lässt, und wo das nicht offensichtlich Fremde in uns allen gegenwärtig und wirksam ist. Letztlich ist es vielleicht auch die Frage, in der Auseinandersetzung mit dem Fremden im Außen und Innen eine neue Sichtweise in der Beziehung zur eigenen Persönlichkeit und zu dem, was man Essenz nennen könnte, zu entdecken. Die Persönlichkeit braucht Schutz und Grenzen, die Essenz ist unzerstörbar und grenzenlos. Auf dem Shambhala-Weg wird dies unter anderem mit dem Aufbrechen des eigenen Kokons beschrieben.

Literatur zum Thema:

  • Byung-Chul Han: Die Austreibung des Anderen
  • Julia Kristeva: Fremde sind wir uns selbst
  • Pema Chödrön: Geh an die Orte, die du fürchtest


!!! Achtung: Der Shambhala-Salon ist ab jetzt immer dienstags !!!

Der Shambhala Salon ist entstanden aus dem Wunsch, den Shambhala-Begriff "erleuchtete Gesellschaft" besser zu verstehen und mit Leben, mit unserem eigenen Leben, zu füllen.

Inzwischen ist dies ein Ort, wo Einzelne von uns Themen vorstellen, die im Bezug zur Vision und zur Erfahrung von "guter menschlicher Gesellschaft" stehen, und wo wir im persönlichen Gespräch miteinander teilen, was diese einzelnen Themen in uns auslösen, in uns bewegen.

Dieses Gespräch soll keinen akademischen oder intellektuellen Schlagabtausch darstellen, sondern eine Einladung sein für eine Begegnung in dem, wofür wir "brennen", was uns wichtig ist.